Preise

Preise

Da sich die Preise von Location zu Location ändern, kann man keine genauen Angaben machen.
Faktoren wie Fahrtweg, benötigtes bzw. gewünschtes Equipment oder Arbeitsaufwand machen ein Teil des Preises aus. Eine detailliertere Aufschlüsselung finden Sie in einem großen Blog weiter unten.
Gerade beim Lichtequipment gibt es eine große Auswahl, die ich anbieten kann und den Hauptteil der Preisgestaltung ausmachen.
Welches Equipment ich alles für Sound und Licht habe, finden Sie in der Kategorie „Equipment“
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Um die Frage nach dem Pries zu beantworten, greife ich nun etwas vor und erwähne, dass man für einen einigermaßen vernünftigen DJ mit einem Einstiegspreis von 500€ (ohne Equipment) und bei 700-1000€ mit Equipment rechnen sollte. Der Preis kann sogar bei erfahrenen, viel gebuchten und/oder Hauptberufliche DJs bis zu 2500€ oder gar höher gehen.
Somit liegen wir hier Durchschnittlich, bei einem Preis von 1000-1500€ für einen erfahrenen DJ. Auch bei mir liegen wir bei diesem Durchschnittspreis.
Viele Leute finden dies zu teuer und buchen lieber einen DJ, der für einen Abend inklusive Equipment nur ca. 300€ verlangt (oder lassen gar anstatt eines DJs eine Playlist z.B. Spotify laufen).
Doch ist es das Wert? Warum so kostet ein DJ so viel? Wie stellt sich der Preis zusammen? Genau das, wird weiter unten erklärt.
Viele sehen nur den Preis, aber erkennen nicht den Wert und die Arbeit eines DJs.

Günstiger DJ. Ist es das Wert?

Oft hört man Geschichten von günstigen Unprofessionellen DJs die sich betrinken, unpassend Kleiden, keine Musikauswahl haben, Musik von Spotify oder gar YouTube spielen (weil man sich keine Musik leisten kann) und plötzlich Werbung zwischen durch kommt, schlechte Soundqualität, keine Musikwünsche zulassen, sich krank melden und nicht kommen usw.
Es sind natürlich nicht alle so und ich betone hiermit, dass man nicht alle über einen Kamm scheren sollte. Jeder fängt mal klein an! Auch ein günstiger DJ kann gut sein. Teuer heißt nicht gleich das beste. Nur zeigt die Erfahrung oftmals was anderes.
Für eine Geburtstagsparty ist sowas trotz Ärgernis noch verkraftbar. Aber für eine Hochzeit wäre dies ein Worst-Case-Szenario. Gerade für eine Hochzeit braucht es Erfahrung und ein gewisses Know-How.

Bedenken Sie, dass bei einer Feier meist nur 3 bis 4 Dinge in Erinnerung bleiben.
1. Wie sah das Brautpaar aus (entfällt bei einer Geburtstagsparty)
2. Wie war die Location
3. Wie war das Essen
4. Wie war die Musik / der DJ / die Band oder die Party danach.

So stellt sich die Party danach als eines der wichtigsten Grundsteine dar.
Sie haben es in der Hand, für welchen DJ sie sich entscheiden und ob sie eher einen unerfahrenen DJ möchten und etwas günstiger fahren, eventuelle technische Einbußen hinnehmen müssen oder nicht auf die Wünsche der Gäste eingehen können. Es ist Etwas, wie bei einer Wundertüte. Es können auch Neulinge dabei sein, die gut sind, aber noch zu wenig Aufträge haben. Sie können aber auch das böse Erwachen bekommen.
Für eine Geburtstagsparty ist das ok. Hier kann ein professioneller DJ mit kleinem Equipment trotzdem eine Bereicherung sein. Aber für eine Hochzeit wäre eine böse Überraschung und eine schlechte Party ein No-Go. Schließlich heiratet man (hoffentlich) nur einmal im Leben.
Entscheiden Sie sich doch eher für einen etwas teureren, aber dafür erfahrenen DJ mit einer großen Musikauswahl und Musikkenntnis, der ein hochwertiges Equipment mitbringt, flexibel ist und nicht mitten bei der Party die Musik ausmacht. Einer, der zuverlässig ist, sich zu benehmen weiß und Ihnen und Ihren Gästen einen schönen Partyabend beschert. Sie sind dadurch sorgloser und beruhigter.
Meistens können die professionelleren DJs noch weitere Dienstleistungen anbieten wie Beamer, Foto-Box, Raumbeleuchtung, weitere Lautsprecher für einen weiteren Raum oder Außenbereich.
Somit sparen Sie im Endeffekt etwas Zeit, um nicht weitere Dienstleister suchen zu müssen.
Ganz wichtig….! Vergleichen Sie den DJ und schauen Sie nicht nur auf dem Preis. Jeder DJ hat seine stärken und Schwächen. Da sollte man schauen dass der DJ zu einem passt und sympathisch ist.
Meine Schwäche (und das gebe ich offen zu) sind keine gute Moderation und wenig Kenntnisse bei 80er und Rock Liedern.

DJ oder Playliste?

Die Vorteile für einen DJ liegen auf der Hand.
Ein DJ ist mit seiner Musik sehr Flexibel und umfasst mehrere Genres.
Jede Geburtstagsparty sowie Hochzeit laufen anders und sind dynamisch.
Keine Playlist kann so im Voraus geplant werden, dass dies zu der Situation passend ist. Der DJ kann sich hier jeder Situation anpassen. Ist der Musikstil gerade perfekt und die Gäste tanzen, kann nochmal um ein paar Lieder erweitert werden. Auch andersrum gilt dieser Vorteil natürlich auch: kommt ein Lied gerade nicht gut an oder die Gäste haben von einem Musikgenre genug gehört, kann man schnell das Lied wechseln.
Ein (guter) DJ hat das Auge und das Gespür dafür, welches Lied gespielt werden muss um die Leute abzufangen.
Sie müssen sich um nichts kümmern.
Bei einer Playlist kommt meist wenig Stimmung auf, da die Lieder meist durcheinander kommen. Nach einem Schlagerlied folgt plötzlich ein Rock Song und danach Pop usw. – schlimmer noch, nach jedem Lied ist meist noch eine kurze Pause und unterbricht so den Tanzflow.
Liederwünsche können nicht so gut umgesetzt werden. Meistens müssen Sie sich selber darum kümmern, Ihre Gäste stehen lassen und am PC gehen.
Und sind wir mal ehrlich…. wie verläuft dies mit einer Playlist meist zur späten Stunde? Da klickt jeder an der Playlist herum, kein Lied wird mehr richtig ausgespielt und nur die, die an der Playlist herumspielen, tanzen noch. Das werden Sie und Ihre Gäste wohl weniger mögen.

Möchten Sie sowas ?! Ich denke eher nicht.

Nun aber zu den Kosten.

Zusammenstellung der Kosten

Ich erzähle hier in einem langen Blog, wie sich der Preis im Allgemeinen für DJs und unter anderem auch bei mir zusammensetzt, damit Sie sich ein Bild machen können und ein Gefühl dafür bekommen und mitrechnen können, warum ein DJ durchschnittlich über 1000€ kostet.
Viele sehen nur die eigentlichen 8-10 Arbeitsstunden und vergessen völlig, dass es noch mehr Stunden sind und man für das Equipment auch zahlen muss oder dass ein DJ noch weitere Kosten hat. Wenn Sie die zusammenstellung und kalkulation eines DJs etwas genauer wissen wollen, nehmen Sie sich nun etwas Zeit 🙂
Fangen wir an mit:

1: Das Equipment

Je nach dem was man für eine Veranstaltung braucht, hat das Equipment einen Wert von 5.000 bis 20.000 Euro. Klar geht das auch billiger, aber bei einem zu günstigen Equipment kann es Tonaussetzer kommen, Totalausfall oder ein erhöhtes Defektrisiko des Equipments, eine schlechte Soundqualität (gerade bei einem höheren Lautstärkepegel), kein vernünftiger Bass, wenig Ausbeute beim Licht oder nur ein wildes Kirmes-Geblinke.
Ich habe ausschließlich hochwertiges DJ-Equipment von führenden Markenhersteller wie Pioneer, Denon DJ, Native Instruments, Shure, DB-Technlogies oder Zeck.
Auch bei mir kommen wir bei einer Buchung und dem mittleren Standardpaket zu einem Warenwert von um die 15.000€.
Hier gibt es dann 2 Verfahren, wie man den Preis fürs Equipment berechnet.
Entweder man mietet das Equipment an und überträgt dem Kunden den Mietpreis oder man hat, wie ich, sein eigenes Equipment und berechnet hier einen bestimmten Abnutzungswert. Schließlich muss das Equipment auch bezahlt werden oder irgendwann ein neues gekauft werden.
Wenn man nun in meinem Beispiel nur 2% Abnutzung rechnen würde, welches sehr gering angesetzt ist, würde man allein fürs Equipment 300€ zahlen.
Mietpreise liegen hier meist im doppelten Bereich.
Bei einem günstigeren Equipment liegen wir mit Sound-Anlage, DJ-Controller oder andere Abspielgeräte, Mikrofon, Boxenständer und Licht, auch schnell bei einem Gesamtpreis von 3.000€. Auch hier hätte man allein für das Equipment einen Preis von 60 bis 100€.

Beim Equipment gibt es natürlich viel Luft nach oben und es kommt ganz auf Ihre Wünsche an.
Benötigen Sie z.B. noch einen Beamer für eine Dia-Show, Gästespiele oder eine TV Übertragung?!
Möchten Sie in einem Nebenraum oder auf dem Außenbereich noch etwas Beschallung? Eventuell mit einer anderen Musik als im Innenbereich?
Wünschen Sie sich noch mehr Lichter und Floorspots? Konfettikanonen?
All dies verursacht nochmals Zusatzkosten.

2: Fahrtweg

In den meisten Fällen berechnen hier die DJs pro gefahrenen Kilometer 30 Cent. Hier können bei mehreren Fahrten auch ein paar Euro Zusatzkosten entstehen.
Andere wiederrum haben einen Pauschalbetrag pro Umkreis.
Ich berechne dies Pauschal mit einem Betrag einmal für die Entfernung zur Location.

3: Ganz großer Teil: Die Zeit oder Arbeitszeit

Das wird ein großer Abschnitt und unterteile ich in mehreren Abschnitte und zeige mal auf, was alles dazu gehört und vielen nicht bewusst ist.

Die Vorbereitung
Der Anfang eines DJs-Jobs liegt immer in der Vorbereitung.
Heißt: sich mit dem Auftragsgeber, dem Geburtstagskind oder dem Brautpaar über Email oder einem Telefonat über seine Vorstellungen zu unterhalten, den groben Rahmen zu besprechen und ein Vorstellungsgespräch zu terminieren. Am besten an der Location direkt. Hierfür fallen schon die ersten 2-3 Arbeitsstunden an.

Nun kommt die kleine Vorauswahl der Lieder für den Abend. Zusätzlich kommen noch irgendwelche Liederzusammenschnitte für Auftritte, Spielchen oder Hochzeitstanz hinzu. Plötzlich sind hier auch wieder 2-3 Stunden angefallen.

Meistens telefoniert oder trifft man sich nochmal zwei Wochen vor der Veranstaltung für eine Stunde, um nochmal alles kurz durchzugehen. Gerade bei Hochzeiten ist das sehr wichtig. Da werden die ersten Gespräche schon meist ein bis zwei Jahre vorher gemacht. In dieser Zeit ändert sich dann noch vieles.
Abgesehen von Hochzeiten, soll der Abend für einen (meist runden) Geburtstag ein gelungener Abend werden. Hier ist ein weiteres Gespräch einfach Pflicht, damit später alles stimmt.

Somit hat man eine Vorbereitungszeit von 5 bis 7 Stunden.

Der große Tag… Am Tag der Party
Der Arbeitstag beginnt damit, dass das Auto oder Hänger mit der Technik beladen wird.
Je nach Größe und Wünsche sind das 1 bis 2 Stunden, welche dann auch beim Ausladen wieder anfallen.
Nun kommt der Fahrtweg von ungefähr 30 bis 60 Minuten hinzu.

Nehmen wir nun mal an dass die Gäste wie in den meisten Fällen um 17 Uhr den Saal betreten. Das heißt, dass bis dahin die Technik stehen sollte (besser eine halbe Stunde vorher), alle Kabel, Cases weggeräumt und das Auto vom Eingang weg ist.
Für den Technikaufbau braucht man je nach Menge und Anzahl der Helferlein von 1 bis 4 Stunden.
In den meisten Fällen brauchen wir 1,5-2 Stunden.

Heißt: unser Arbeitstag beginnt schon mal durchschnittlich 4-5 Stunden vor Beginn der Veranstaltung und in unserem Beispiel um 13 Uhr.

Nun kommt der Teil der Arbeit, wo die meisten kennen und sehen. 8 Stunden (oder mehr) Musik auflegen, Party machen und gute Laune zu verbreiten.
Auch wenn man hier später anfängt, so bleibt die Arbeit drumherum dennoch bestehen und macht am Ende auch nicht viel mehr am Budget aus. Davon mal abgesehen, dass es nicht gut kommt, wenn der DJ mittendrin aufhört, wenn die Gäste voll am Tanzen sind oder Ihre Gäste sehnsüchtig auf den DJ warten.
Meist sind die Partys gegen 3 oder 4 Uhr zu Ende und wir haben bis dahin schon 14 Stunden hinter uns.
Können Sie sich vorstellen, wie man sich nach 14 Stunden Arbeit am Stück fühlt?! Da ist man schon ziemlich platt.
Doch wir lieben unseren Job und daher macht uns dies weniger aus.

Wenn die Gäste die Heimreise antreten, heißt es nicht, dass wir DJs Feierabend haben.
Nun fällt wohl der unangenehmste Teil an: der Abbau. Dieser geht glücklicherweise schneller als der Aufbau.
Für den Abbau sowie das Verladen ins Auto oder den Hänger ist man je nach Menge aber auch nochmal 2 bis 3 Stunden beschäftigt.
Mittlerweile ist sind schon rund ca. 16 Stunden Arbeitszeit vergangen und die Uhr zeigt meistens 6 Uhr an.
Bis man Zuhause ist und die Technik zumindest ins Lager gestellt hat, zeigt die Uhr dann 7 Uhr morgens an und wir haben ca 18 Stunden hinter uns und dann erst Feierabend.

Zusammengefasst
Für eine Feier haben wir DJs eine durchschnittliche direkte Arbeitszeit von 15 bis 20 Stunden, zusätzlich pro Hochzeit oder Geburtstag eine Vorbereitungszeit durch die oben genannten Aufgaben von 5 bis 7 Stunden.
Das ergibt eine Arbeitszeit pro Feier von durchschnittlich 25 Stunden.
Wer dies nun mit 250 bis 300€ berechnet, hat entweder ein großes Herz, Realitätsverlust oder eine Rechenschwäche. Im schlimmsten Fall alles drei 😊
Auf jeden Fall würde sich hier entweder ein Stundensatz von 10€ ergeben, welches sogar unter dem Mindestlohn liegen würde oder der DJ hat hier nur die Abnutzung des Equipments berechnet und seinen Arbeits-Stundenlohn nicht bedacht.

Wenn wir nun bei unserem Beispiel bleiben, die 2% Equipment-Abnutzungskosten von 300 Euro nehmen, und uns einen Stundenlohn von 20-30€ geben (das kann jeder selber bestimmen) kommen wir hier schon allein auf 800€ (20€ x 25h = 500€ + 300€ Equipmentkosten = 800€). Wenn man hier noch Steuern von 19% berechnen muss, wären wir bei 952€.

4: Weitere Nebenkosten für den DJ

Für den DJ fallen aber noch weitere Kosten an, die auch irgendwie wieder erwirtschaftet werden müssen.
Diese sind von DJ zu DJ unterschiedlich.
Dies wären:
– Ganz klassisch die Kosten für neue Musik
– Kosten für neue Kabel bzw. welche mal ausgetauscht werden müssen
– Versicherungen (z.B. Haftpflichtversicherung, Equipmentversicherung)
– Kontoführungskosten
– Auto/Anhänger
– Steuern, die man abführen muss
– Krankenversicherung und Rentenvorsorge
– Gewerbe- und Umsatzsteuer (gerade Hauptberufliche DJs)

5: Weitere Arbeit

Zusätzlich hat man als DJ noch weitere Dinge zu erledigen, die gar nicht so bewusst sind und hinter den Kulissen bzw. jenseits vom Ort des Geschehens passieren.

Pflegen und Warten der Technik
Die Technik muss öfters mal gereinigt werden, um keinen Ausfall oder gar Brand zu verursachen.
Besonders Geräte mit einem Lüfter müssen geöffnet und vom Staub befreit werden, die sich nach jedem Auftritt ansammeln.

Mails und Telefonate führen
Als gefragter DJ bekommt man täglich mehrere Anfragen. Diese müssen beantwortet und organisiert werden. Auch hier fallen je nach dem Täglich 1-2 Stunden an.

Musik beschaffen und Up-To-Date sein
Wöchentlich kommen neue Songs auf dem Markt. Auch in irgendwelchen DJ-Pool-Seiten oder sonstigen Portalen, in denen es täglich neue Remixe gibt. Diese sollten alle durchgehört werden um immer auf dem Stand zu sein. Gerade als Hochzeits- oder Geburtstags DJ hat man mehrere Genres, die man spielt und in denen man sich auskennen sollte.
Bis man sich hier einmal durchgehört, gekauft und sortiert hat, vergeht manchmal ein ganzer Tag.

Musikbibliothek pflegen und sortieren
Neue Musik muss auch sortiert und eingepflegt werden.
Mit einer gut sortierten Library findet man die Songs schneller und kann auch passende Lieder schneller aufrufen.

Lichtshow Programmieren
Moderne, vor allem bewegte, Scheinwerfer müssen einprogrammiert werden. Jede noch so kleine Bewegung, jeder Farbwechsel, jeder Ablauf und jeder einzelne Scheinwerfer muss erst programmiert werden.
Wer dies nicht tut, hat im Ende ein wildes Kirmeslicht, das einfach nicht zur Musik passt.
Umso mehr Geräte, umso mehr muss man also machen. Auch beim Austausch eines Scheinwerfers muss man, je nach dem, alles wieder neu machen, da sich die Steuerkanäle (sogenannte DMX Kanäle) von Gerät zu Gerät unterscheiden.
Ich spreche hier gerne davon, dass eine Lichtshow zu programmieren, fast einem Song zu komponieren gleich kommt.
Auch wenn man das nicht jeden Tag macht, sitzt man hier mehrere Stunden oder gar Tage daran.

Website und Social Media pflegen
Wer meint, man braucht keine Website oder dass Social Media so schnell nebenher geht bzw. unter Freizeit abzustempeln ist, liegt vollkommen falsch.
Auch eine Website braucht etwas Pflege und muss hin und wieder erneuert werden. Damit z.B. Google und Co. diese in den Suchmaschinen finden. Hier kommen wir ungefähr von 1-2 Stunden in der Woche
Viel mehr Arbeit sind die Social Media Kanäle.
Täglich mehrere Storys posten, Reels oder Beiträge zu veröffentlichen, verlangt am Tag je nach Menge mehrere Stunden ab.
Bei mir sind es täglich um die 2 Stunden, die ich dafür einplane. Zumal ich noch auf der Streaming-Plattform Twitch unterwegs bin.

Zusammengefasst hat ein DJ hier eine Wöchentliche Arbeitszeit von bis zu 20-30 Stunden im Hintergrund.
Natürlich je nach Bekanntheit oder Größe.

Wenn man hier jetzt noch die Arbeitszeit von einer Feier hinzurechnet, kommen wir wenn wir nur einmal in der Woche eine Veranstaltung hätten auf 50 bis 60 Stunden, was den oben genannten Stundenlohn und den Verdienst geradezu halbiert.
Hier wird man wohl kaum jemanden finden, der dies für insgesamt 300 Euro wirklich professionell macht. Selbst für einem günstigeren DJ wird sich dies kaum rechnen können.

Bleiben wir hier doch wie in unserer Beispielrechnung bei den 800€ für einen Abend und den durchschnittlich geleisteten 25h pro Gig.
Wenn wir jetzt noch aufgrund der 20h “Randarbeit”, die Gage von 800€ auf die Hälfte runterrechnen (400€), die Zusatzkosten abziehen, eventuell noch Steuern Abtreten müssen, bleiben nicht mehr viel übrig.
Rechnet man dies alles nicht mit ein, hat man schnell eine Minusbilanz.

Ich fasse nochmal zusammen wie sich die Preiskalkulation zusammenstellt:
– Equipment-Kosten
– Fahrtkosten
– sämtliche Arbeitsstunden (vor- nach- Büroarbeit)
– Gerätepflege und weitere Backgroundarbeit
– Zusatz- sowie Nebenkosten (Musik, Versicherungen, Rente, Geschäftskosten)
– Erfahrungen
– Steuern

Es sollte jedem klar sein, dass man hiervon nicht leben kann und für insgesamt 300 Euro pro Abend alles andere als angemessen ist.

Wer hier jetzt noch mit einem „doch“ antwortet, stellt sich hier dann die Frage:
– Wie viel Herzblut steckt ein DJ in seine Dienstleistung, wenn er sich so unter dem Wert verkauft oder gar mit Absicht Minus macht?!
– Wie gut ist das Equipment von dem DJ?
– Wie Professionell und erfahren ist der DJ?
– Wie vorbereitet ist der DJ, wenn man die Hintergrundarbeit nicht tätigt?
– Wie wird am Ende dann Ihre Party?

Also sparen sie nicht am falschen Ort.
Wie anfangs schon erwähnt. Manche sehen nur den Preis, aber nicht den Wert eines DJs